Mittwoch, 2. Mai 2012

Wie nah der Tod doch steht...

Wie nah der Tod doch steht
Nun, seit mein Leben sich zu bessern scheint habe ich ständig Angst vor dem Tod, denn bisher kam immer etwas dazwischen wenn mein Leben besser werden sollte. Und nun scheint sich alles zu bessern. Das macht mir Angst. Nun kam es kürzlich, dass mich Ereignisse wieder einmal daran erinnerten, wie nah der Tod doch steht. Diesen Montag am Maifeuer hier ganz in der Nähe betrank sich ein Schüler der 8. Klasse und stürzte in einen Fluss. Als er entdeckt wurde war es zu spät. Es war zwei Wochen vor seiner Jugendweihe, die Abi-Streiche wurden auch abgesagt, um dem Schüler zu gedenken. Ich kannte ihn nicht, aber es berührt mich. Und ich frage mich, wieso er soviel getrunken hat, aber auch, wie ein  14-Jähriger an soviel Alkohol kommt...

1 Kommentar:

  1. Du solltest nicht immer alles so negativ sehen. Ich weiß, der Beitrag ist jetzt schon etwas älter, aber das passiert dir ja öfters. Ich kann verstehen, wenn dich die Sache mit dem Jungen berührt hat, doch lass dich davon nicht so runterziehen.
    Wie der Junge an Alkohol kam ist leider ganz einfach: Entweder wurde er nicht nach seinem Alter gefragt oder ein Kumpel ihm diesen besorgt. Ich weiß, dass jeder diese Antwort kennt, doch ich erlebe es immer wieder, bzw. hab es immer wieder erlebt. Ich konnte als 14-jährige zB. auch Zigaretten kaufen (für meine Mutter zwar, ist hier aber uninteressant) und niemand hat nach meinem Ausweis gefragt. Umso besser finde ich es, wenn zB Kellner auf Nummer sicher gehen und auch 20jährige zur Sicherheit nochmal nach dem Ausweis fragen.
    Und das Weitergeben von Alkohol ist auch so ne Sache. Die Leute, die das machen und dann nicht mal die Verantwortung übernehmen, auf die Leute aufzupassen, sollten sich mal ernsthaft Gedanken darüber machen. Die meisten sind sich ihrer Verantwort überhaupt nicht bewusst und leider wird sich das wohl auch kaum ändern.

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